Magazin-Beitrag

WIE KRIEGE ICH DEN NAGEL IN DIE WAND?

WIE KRIEGE ICH DEN NAGEL IN DIE WAND?

WIE KRIEGE ICH DEN NAGEL IN DIE WAND?

In meinen Coachings und Online Kursen bekomme ich, wenn wir über Zielkunden, Positionierung und all meine Lieblingsthemen sprechen, immer diese eine Frage: 

Ich finde es soooo schwer mir jemanden ganz konkret als Mensch sprich Kunden vorzustellen! Natürlich kann ich mir jemanden ausdenken, aber mir fällt es schwer, denn diese Person ist ja nicht real. Wie schaffe ich es eine Persona zu kreieren, ohne mich ewig im Kreis zu drehen, die aber auch zu mir passt?  

Also, wenn du selbstständig bist und gerade versuchst dein Business aufzubauen, wette ich mit dir, du warst – oder bist – auch schon mal an diesem Punkt gewesen! 

Also: ERSTMAL DURCHATMEN! Manchmal machen wir uns die Dinge viel schwieriger als sie sind. 

Um Klarheit zu behalten, empfehle ich dir die Zielgruppen in zwei Varianten aufzuteilen! Für die erste Variante stellst du dir die Frage: Welchen Traumkunden brauchst du? 

Gerade, wenn du zu den Leuten gehörst, die sich so gar nicht vorstellen können, dass es Leute gibt die dein Produkt wirklich kaufen – und zwar weil sie es wollen! Aus ganz freien Stücken!! Das schreiben wir in deinem Kopf direkt mal um! Und das machst du in dem du dir überlegst, warum dein Traumkunde dein Produkt wirklich braucht. Wie ist dein Traumkunde in Beziehung zu dir? Mag er deinen Humor, ist coach-bar, interessiert sich für persönliche Weiterentwicklung? All‘ diese Dinge skizzieren wir in diesem ersten Schritt. So wird er der ideale Kunde, der dein Produkt brauch und kauft. Ich konnte mir am Anfang zum Beispiel überhaupt nicht vorstellen, dass jemand Geld hat und auch Geld ausgibt. Und genau deshalb war dieses Zielkunden-Profil so extrem wichtig für mich! Es hat mir geholfen, diesen negativen unbewussten Glaubenssatz abzulegen!  

Wenn du das hast, dann legst du diesen Traumkunden erstmal beiseite. Dein Traumkunde ist zwar die Grundlage für deine Persona. Jedoch sind das zwei voneinander losgelöste Prozesse. 
Deine Persona ist eine Person. Hier darfst du richtig kreativ werden! Wie heißt sie? Ist sie ledig oder verheiratet? Wohnt sie eher in einer drei Zimmerwohnung oder im Reihenhaus mit Garten? Und vor allem: Was sind ihr Schmerzpunkte? Worüber wird sich zu Hause gestritten? Worüber wird vielleicht auch geweint? Das Ziel dabei ist es ein Gefühl für die Situation deiner Persona zu bekommen. Du willst dich wirklich in sie hineinversetzen. 

Am wichtigsten ist der Wechsel des Werkzeuges! Wenn du ein Kundenprofil gemacht hast, nimm nochmal gedanklich Abstand. Geh spazieren, iss was und dann geht’s weiter. Es ist nämlich so: Mit allen Mindset Werkzeugen – legt man‘s weg, wenn‘s passt und klar ist!  

Was meine ich damit? Ganz einfach, hier mal zur Veranschaulichung: Was ist das ideale Werkzeug, um einen Nagel in die Wand zu bekommen?  
Ganz genau: ein Hammer! Was passiert, wenn der Nagel in der Wand ist und wir den Hammer nicht weglegen, sondern einfach fröhlich drauf weiter hämmern? Richtig: Dann gehen Nagel und Wand kaputt! Und genau das passiert, wenn man Mindset Werkzeuge nicht wechselt!   

Ergo für uns und unsere Zielkunden Profile: Wenn du ein gutes übergreifendes Gefühl für deinen Traumkunden hast, dann stopp! Wir wechseln zur Persona! Wenn du das nicht machst, machst du dir das Erste kaputt! Du fängst an dir alles zu zerdenken und fragst mehr und mehr und mehr. Auch noch das Detail dazu… und am Ende bist du super frustriert, weil du dich fragst: Wo sind sie denn jetzt, meine Traumkunden?! 

Generelles Bild bekommen, dann eine mögliche Person auf der Grundlage des Zielkunden-Profil 1 erschaffen. So bekommst du Abstand und Klarheit. Du wechselst das Werkzeug und sorgst dafür, dass die Wand nicht kaputt geht. Du erschaffst dir durch das Traumkunden-Profil eine Grundlage und in dem du in einem anderen Kontext auf die Persona schaust, baust du diese Grundlage aus anstatt sie einzureißen. 

Also merke: Der Wechsel macht’s! Probiert es aus!

Ich wünsche Euch viel Spaß dabei! 😊 

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