Magazin-Beitrag

75D-Bikini mit deinem Einkommen

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Ich war letztens wieder einkaufen! Da ich meine zwei Lieblingsbikinis in Dubai und im Freibad hab liegen lassen, war das ganz dringend nötig!

Da bin ich also shoppen, laufe durch den Laden und suche meine Bikinis raus. Mit meiner Auswahl dackele ich zur Umkleide und muss feststellen: Es passt einfach vorne und hinten nichts! Kennst du das, wenn du eine Hose so gerade übers Knie kriegst? Genauso!

Ich bin dann in einen anderen Laden zu gegangen. (Hunkemöller – unbezahlte Werbung!) Und hatte eine super Verkäuferin! Sie fragt mich dann: Welche Größe haben Sie denn? Und ich dann so: ja B75 oder C… und Hose S oder M.

Und am Ende war der eine Bikini 75D – Lukas freut sich. Der nächste war dann 85B. Ein Bikini Höschen habe ich in L und der passt gerade so und das andere Höschen in S und ich muss es ganz ganz ganz eng schnüren.

Da dachte ich mir so: Zum Glück habe ich ein gutes Körpergefühl! Sonst wäre ich wahrscheinlich echt irritiert und verwirrt gewesen und hätte wahrscheinlich sogar gar keinen mitgenommen. Warum? Weil ich mich früher total unwohl gefühlt hätte und mir gesagt hätte: „Ich kaufe keine Klamotten in Kleidergröße L!“ Warum? Ich erinnere mich an eine Situation, da war ich mit einer Freundin Wintermäntel shoppen. Und dann hat sie einen wirklich schönen gefunden, dann hat sie ihn in Größe 40 anprobiert und der hat halt leider an den Armen nicht gepasst. Sie probiert also 42 und der passt perfekt – doch: sie nimmt ihn nicht mit. Warum? „Ich bin keine Größe 42!“, sagt sie.

Im Nachgang ist mir dann aufgefallen, wie wir das Ganze formulieren. Nicht: „Ich habe keine Größe 42!“, sondern „ich bin keine Größe 42!“. Wenn wir jetzt gemeinsam über meine letzte Shoppen-Erfahrung reflektieren: Da ich hab ich alles dabei: Höschen von S bis L. Bikini-Oberteile von 85B bis 75D. Woran orientieren wir uns dann? Allein in anderen Ländern verschiebt sich das schon wieder: Eine 42 in Italien ist eine 38 in Italien. Was mache ich denn dann da?

Worum geht es mir? Es geht mir über den Unterschied zwischen dem, was ich bin und dem, was ich habe bzw. trage! Selbst meine Kinder erinnern mich mittlerweile an diesen Unterschied! Als ich letztens nämlich meinte „Boah, du bist echt gemein!“, wurde ich direkt korrigiert mit: „Nein Mama! Ich bin nicht gemein, aber mein Verhalten ist gemein.“

Wie ist eine Person? Oder wie verhält sich die Person? Da ist ein himmelsweiter Unterschied! Unsere Eltern haben es uns damals nicht gesagt, aber es ist sehr wichtig das zu differenzieren. Das Verhalten trennen wir von dir liebenswerte, genüge Person von einem Verhalten. Verhalten ist änderbar, variabel! Kleidergrößen sind veränderbar, variabel! Ich als Person bin immer genug! Ich als Person bin immer liebenswert!

Ich hoffe, dass diese Definition, dieser Gedanke bei dir auf fruchtbaren Boden fällt! Manchmal brauchen wir Zeit, um in unserer Persönlichkeitsentwicklung solche Aussagen wirklich zu verinnerlichen. Dass, du Zeit brauchst, um diesen Unterschied zu verstehen, ist völlig normal. Über Jahre hinweg wurden wir dazu konditioniert Sätze, wie: „Ich bin nett.“, „Ich bin Mama.“ Oder „Ich bin Größe 38.“, zu unserer Identität zu machen. Wir verknüpfen diese Aussagen zu einer Einheit, die uns plötzlich als Mensch ausmacht. Für uns wird das zu einem elementaren Bestandteil von

einem. Sobald sich also etwas ändert, fühlen wir uns direkt super unwohl! Einen Job, der uns viel zu viel Energie kostet, zu kündigen, kann sich deshalb zum Beispiel so unheimlich anfühlen.

Mein Tipp für dich heute wäre deshalb: Hör‘ doch mal hin, wie oft du „BIN“/“IST“ anstatt „HABE“/“HAT“ sagst!

Das nächste Mal, wenn du zum Beispiel sagst: „Peter ist Ingenieur“, halte inne und sag dir: „Moment – Peter arbeitet als Ingenieur!“

Das heißt nicht, dass du jetzt niemals sagen kannst: „Du bist Mama!“ anstatt „ich habe zwei Kinder.“ Es geht mir viel mehr darüber, wie du das empfindest. Wenn du dich zu sehr über solche Dinge definierst, dann solltest du einmal mehr darauf achten! Ich bin das, was mich ausmacht oder bin ich die, die ich bin? Und wer bin ich? Genau darum geht’s! Um für dich ein besseres Gefühl zu bekommen, kann es sehr hilfreich sein, diese Aussagen von dir als Person zu trennen. Und Stück für Stück wirst du ein besseres Gefühl für dich bekommen!

Deshalb mag ich es so gerne euch darauf hinzuweisen: Achtet mal auf eure Sprache! Denn genau hier liegt oft der Hase im Pfeffer begraben. Je nachdem wie ich mit mir und über mich kommuniziere, bekomme ich auf einmal ein anderes Gefühl über meine Arbeit, über meine Rolle in meiner Familie oder auch über meinen Körper.

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